C2-Kontrollleuchte

Entsprechend der gesetzlichen Vorschriften zur Überwachung der Anhängerblinkleuchten zeigt die C2-Kontrolleleuchte dem Fahrer die Funktion der Anhängerblinkleuchten an. Sie muss im Sichtbereich des Fahrers eingebaut werden oder ist bei einigen Fahrzeugen schon im Armaturenbrett vorhanden. Bei einigen Fahrzeugtypen ist ein Steckplatz für die C2-Kontrollleuchte erfolgt vom Blinkgeber mit C2-Ausgang.

Hinweis:

Die C2-Kontrollleuchte wurder früher bis zur Einführung der "Jaegertronic" bei jedem Elektrosatz verbaut. Sofern keine serienmäßige C2-Kontrollleuchte im Fahrzeug vorhanden ist, ist der Einbau der "Jaegertronic" zu empfehlen, um einen Eingriff ins Kombiinstrument zu vermeiden.

CAN-Datenbus

Der CAN (Controller Area Network)-Datenbus vernetzt in modernen Fahrzeugbaureihen die unterschiedlichen Steuergeräte miteinander. Über Botschaften bzw. Telegramme kommunizieren die Steuergeräte untereinander. So werden zum Beispiel die Informationen zur Drehzahl, zum elektronischen Gaspedal und zur Motorsteuerung auf einem Bussystem digitel übertragen. Bei einigen Fahrzeugen werden die Zustände der Beleuchtungsfunktionen (z.B. Bremslicht, Schlusslicht, Blinker usw.) wie EIN, AUS oder FEHLER ebenson digital über den CAN-Bus übertragen.

Hinweis:

Bei Fahrzeugen mit CAN-Datenbus ist aufgrund zunehmender Komplexität der Einbau eines Universal-Einbausatzes nur noch in Ausnahmefällen möglich. Wir raten dringend zum Einbau eines fahrzeugspezifischen Elektrosatzes.

Check-Control

Das Check-Control System ist ein Bestandteil der Fahrzeugelektronik und überwacht beim Einschalten der Zündung und während des Fahrbetriebs verschiedene Funktionen des Fahrzeuges, wie zum Beispiel die Beleuchtungsfunktionen Stand-, Abblend-, Fern- und Bremslicht, Kennzeichenbeleuchtung, Rückfahrscheinwerfer und Nebelschlussleuchte.

Ein Ausfall in der Beleuchtung wird im Armaturenbrett über Lichtsymbole, akustische Signale oder im Multifunktions-Display des Bordcomputers angezeigt (teilweise als Klartext).

Da es einige Fahrzeugtypen sowohl mit als auch ohne Check-Control gibt, sind im E-Satz Programm Erweiterungs-Einbausätze erhältlich.Diese können dann als Erweiterung zum Basis-Elektrosatz (7-polig oder 13-polig) eingesetzt werden. Die Check-Control Erweiterungssätze stellen sicher, dass die Funktion im Fahrzeug hochohmig und verlustfrei abgegriffen wird und über Dauerplusversorgung (Klemme 30) am Anhänger geschaltet wird.

Crimptechnologie

Bei der Herstellung der Elektrosätze von ERICH JAEGER wird unter anderem die Crimptechnik zur lötfreien elektrischen Verbindung angewendet. Dabei werden durch mechanisches Zusammendrücken ein Anschlussteil (Crimpkontakt) und ein Leiter (Litze) zu einer festen Verbindung verpresst. So entsteht eine gasdichte Verpressung der Leitung mit dem Kontaktstecker. Durch den Einsatz der Crimptechnik können reduzierte Übergangswiderstände und feste Verbindungen der Kontakte gewährleistet werden.

ERICH JAEGER hat einen gruppenweiten Crimpstandard eingeführt, der noch über die Vorgaben der gültigen Industrienorm DIN 46249 hinausgeht. So können jederzeit hochwertige Crimpverbindungen garantiert werden. Eine gute Verpressung wird dabei durch eine vollständig gefüllte Crimphülse charakterisiert, deren Einzeldrähte im Drahtcrimpbereich vollständig wabenförmig verpresst sind. In unseren modernen Schliffbildlaboren werden neben der Verpressung eine ganze Reihe weiterer Parameter überprüft.