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Moderner 3D-Drucker für Adolf-Reichwein-Schule


03.07.2017




Spende der Firma „Erich Jaeger“ kam auf Initiative der Technischen Hochschule Mittelhessen zustande

Friedberg – Automobilzulieferer Erich Jaeger GmbH + Co. KG, Produzent hochwertiger Steckverbindungen, hat der Adolf-Reichwein-Schule in Friedberg heute einen hochmodernen 3D-Drucker übergeben. Ergänzt wurde die Spende durch zehn Elektronik-Prozessor- Entwicklungssets und zwei Auto-Roboter-Entwicklungssets. „Dieser zukunftsträchtige 3D-Drucker, der zu schnellen Erfolgen führt, wird die Schüler sicher motivieren und deren Kreativität fördern“, betonte  Geschäftsführer Wolfgang Wiese bei der Spendenübergabe in den Räumen des Unternehmens.

Wie Wolfgang Wiese im Beisein von Personalleiterin Sabine Mueß, Innovations- und Forschungsleiter Carsten Ruebsam und Marketingleiter Holger Wagner erklärte, sei die Spende auf Initiative der Technischen Hochschule Mittelhessens (THM) zustande gekommen, die vor geraumer Zeit die Aktion „Schulpartnerschaften von elektrotechnischen Firmen“ ins Leben gerufen hat. Damit will die Hochschule das Interesse junger Menschen an der Elektrotechnik wecken und den Nachwuchs fördern. Den Kontakt zur Adolf-Reichwein-Schule habe die THM im Dezember 2016 hergestellt. „Die Produkte wurden schließlich in Absprache und auf Empfehlung der Schule ausgewählt“, unterstrich der Geschäftsführer.

Gebraucht wird der 3D-Drucker im naturwissenschaftlichen Unterricht zum Herstellen dreidimensionaler Werkstücke. Der Aufbau erfolgt computergesteuert aus festen oder flüssigen Stoffen. Typische Stoffe sind Kunststoffe, Metalle, Kunstharze und Keramiken. Sowohl Schulleiter Dieter Maier als auch sein Stellvertreter Martin Preuschen, die 20 Schüler zur Spendenübergabe mitgebracht hatten, zeigten sich hocherfreut, einen neuen 3D-Drucker mit an ihre Schule nehmen zu dürfen.

Wiese stellte den Schülern auch das Unternehmen vor, das im Herbst sein 90-jähriges Bestehen feiert. So entwickelt und fertigt „Erich Jaeger“ schon von Anfang an hochwertige Steckverbindungen. Das Unternehmen, das seinen Firmensitz in Friedberg hat, beschäftigt insgesamt mehr als 1000 Mitarbeiter und produziert zudem in Mexiko, Tschechien und China. Vertriebsbüros gibt es in den USA, Frankreich, Polen und Italien.

„Natürlich bilden wir auch permanent aus“, rief Wiese den Schülern zu. Aktuelle Ausbildungsberufe sind der IT-Systemkaufmann und der Technische Produktdesigner. Und im dualen Studium sind derzeit angehende Wirtschaftsingenieure und Logistikmanager.

Bericht der Wetterauer-Zeitung vom 28.06.2017